Schilddrüsenkarzinom oft unentdeckt: Zu selten punktiert?

Autor: Dr. St. Kronenberger, Foto: thinkstock

Schilddrüsenkarzinome werden nach einer Operation oft zufällig vom Pathologen entdeckt. Die Differentialdiagnose Malignom wird vor einer OP selten gestellt.

An der Universitätsklinik Leipzig hat man die Daten von 256 Patienten mit differenziertem Schilddrüsenkarzinom analysiert. Nur bei 16 % dieser Kranken bestand bereits vor der Operation der Verdacht auf einen malignen Prozess, berichtete das Team um Dr. Thomas Lincke von der dortigen Nuklearmedizinischen Klinik und der Klinik für Endokrinologie und Nephrologie.

Schilddrüsenfunktionsdiagnostik meist mit Szintigraphie

Als diagnostische Maßnahme erfolgte in diesem Kollektiv am häufigsten eine Szintigraphie (78,5 %). Dabei stellten sich 28 % der fraglichen Schilddrüsenbereiche als normofunktionell, 2 % als warm und 70 % als kalt dar. Tastbare Knoten fanden sich in 37 % der Fälle.


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