Schlafmützen wissen mehr

Autor: Dr. Renate Weber

Einfach das Buch unters Kopfkissen, und am Morgen hat man den Inhalt dann parat – so funktioniert Lernen im Schlaf natürlich nicht. Aber wenn man tagsüber Gelerntes vorm Schlafengehen noch einmal wiederholt, bleibt es tatsächlich besser hängen.

Schlaf dient keineswegs nur der körperlichen Erholung, sondern auch der Festigung von Gedächtnisinhalten, erklärte Professor Dr. Jan Born von der Universität Lübeck bei einer Tagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin. Verschiedene Schlafphasen haben dabei unterschiedliche Funktionen.

Währen der nächtlichen Traumphasen, REM-Schlaf genannt, die sich vor allem in den letzten Nachtstunden abspielen, werden vor allem sinnliche und motorische Erfahrungen und Fähigkeiten gespeichert.

Der Teil des Gedächtnisses dagegen, der für Fakten und „Schulwissen“ im weitesten Sinn zuständig ist, braucht vor allem die so genannten Deltaphasen in den ersten Stunden nach dem...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.