Schmerzpatienten als Fixer verdächtigt?

Autor: Cornelia Kolbeck

Sicherheit im Straßenverkehr, das wünscht sich jeder Bürger. Und die Polizei hilft dabei - mit Alkohol- und Drogentests. Allerdings: Auch bei positivem Resultat müssen Kraftfahrer nicht wirklich schuldig sein, wie ein Fall aus Leipzig zeigt.

"Unter Drogen gefahren" lautete die Überschrift einer Pressemitteilung der Polizei. Es ging um einen 29-jährigen Spediteur, der seinen Laster spontan gegen einen Mast gesetzt hatte. Die Beamten vermuteten bei der Unfallaufnahme, dass der Fahrer illegale Drogen genommen haben könnte. Deshalb machten sie den Test mit der so genannten Drugwipe®, einem kleinen Stift, der bei Kontakt mit Schweiß oder Speichel Spuren von Opiaten, Kokain, Amphetaminen und Cannabis im Nanogrammbereich nachweist.

Führerschein sofort einkassiert

Der Drogentest war positiv. Der Fahrer war sofort seinen Führerschein los. Da nützte es ihm auch nichts, zu vermuten, dass das positive Resultat möglicherweise mit Schmerzmittel...

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