Schönlein-Henoch erfordert wochenlang Urintests

Autor: Birgit Maronde, Foto: thinkstock

Eine Glomerulonephritis kann noch Wochen nach „ausgeheilter“ Purpura Schönlein-Henoch auftreten. Deshalb heißt es, auch nach vermeintlichem Krankheitsende regelmäßig den Urin kontrollieren!

Mindestens jeder dritte Patient mit Purpura Schönlein-Henoch entwickelt eine Nierenbeteiligung. Klinisch macht sich diese meist mit Hämaturie und/oder Proteinurie, seltener durch ein nephrotisch/nephritisches Syndrom bemerkbar.

In einer finnischen Studie zeigten 102 von 223 Patienten mit Purpura Schönlein-Henoch im Durchschnittsalter von 7,1 Jahren eine Nierenbeteiligung. Hinweise dafür ergaben sich zumeist innerhalb der ersten 14 Tage – zu 87 % innerhalb des ersten Monats. In 2 % der Fälle entwickelte sich die Nierenbeteiligung jedoch nach den ersten acht Wochen, berichtete Privatdozent Dr. Rolf Beetz vom Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsklinik Mainz.

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