Schubstraining gegen Parkinson-Stürze

Autor: cg

Kämen Sie auf die Idee, einen Parkinson-Kranken rüde an den Schultern nach hinten zu ziehen? Oder ihm vorzuschreiben, wie er seine Haustür öffnen soll? Solche Übergriffe haben ihr Gutes: Sie könnten z.B. einem Beinbruch vorbeugen.

 

Wenn sich plötzlich der Körperschwerpunkt verlagert, retten sich gesunde Menschen durch einen Ausfallschritt vor dem sonst unweigerlichen Sturz. Bei Parkinson-Patienten klappt dies oft nicht mehr gut. Weil Ausfallschritte aber nicht zum täglichen Bewegungsrepertoire gehören, bemerken Betroffene die Störung ihrer posturalen Reflexe oft lange Zeit nicht. Mit einem einfachen Test schaffen Sie Klarheit. Sie ziehen den Patienten an den Schultern nach hinten: Sind seine Stellreflexe gestört, benötigt er mehrere kleine Ausfallschritte oder muss gar vom Untersucher aufgefangen werden, schreiben Privatdozent Dr. Georg Ebersbach vom Neurologischen Fachkrankenhaus für Bewegungsstörungen/Parkinson der...

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