Schwere Pelveoperitonitis übersehen

Autor: bg

Klagt eine Frau nach IUD-Einlage über Bauchschmerzen und lassen sich im Nativpräparat Bakterien nachweisen, sollte man an eine aszendierende Infektion denken. Eine Kollegin tat dies nicht und haftet nun für die Folgen.

Einer 23-jährigen Frau wurde am 19. Zyklustag ein IUD eingelegt. Drei Wochen später entwickelte sie Bauchschmerzen, nach vier Wochen suchte sie dann die Frauenärztin auf. Die Untersuchung ergab: IUD in situ, Portioschiebeschmerz, Adnexe indolent, unauffällige Ovarien, zahlreiche Leukozyten und Bakterien im Nativpräparat, pH-Wert um 5. Die Frauenärztin verordnete Metronidazol intravaginal und überwies die Patientin an den Hausarzt, um die Bauchschmerzen abklären zu lassen. Ihre Verdachtsdiagnose: virusbedingte Magen-Darm-Entzündung.

Psyche oder Obstipation?

Die Patientin ging noch am gleichen Tag zu einer Allgemeinärztin. Diese empfahl krampflösende Zäpfchen und vermutete auch eine psychische...

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