Sequenzwechsel in der endokrinen Therapie

Autor: bg

Die Organkommission "Mamma" der AGO hat in ihrer neuen Leitlinie bei der endokrinen Therapie eine Sequenzänderung vorgenommen: In der Behandlung des metastasierten Mammakarzinoms der postmenopausalen Frau stehen die neuen Aromatasehemmer an erster Stelle, Tamoxifen und Gestagene rutschen nach hinten.

Die endokrine Behandlung ist bei postmenopausalen Patientinnen mit metastasiertem hormonrezeptorpositivem Mammakarzinom sowie bei unbekanntem Rezeptorstatus die Therapie der Wahl. Wegen ihrer guten Wirksamkeit und des günstigeren Nebenwirkungsprofils stellen nun die Aromatasehemmer der dritten Generation den ersten Behandlungsschritt dar, betonte Privatdozent Dr. Kay Friedrichs von der Universitäts-Frauenklinik in Hamburg auf dem "AGO-State of the Art Meeting" der Organkommission "Mamma".

Weniger belastend für die Patientin

Der Grund für den Sequenzwechsel sind Daten aus randomisierten Phase-III-Studien, in denen die nichtsteroidalen Aromatasehemmer Anastrozol und Letrozol mit Tamoxifen...

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