Sexuelle Übergriffe endlich offen aufs Tapet bringen

Autor: Christine Vetter, Foto: thinkstock

Sexuelle Übergriffe und Grenzverletzungen in der Psychotherapie gelten nach wie vor als Tabu-Thema. Zwar hat die Missbrauchsrate seit den 1990er Jahren deutlich abgenommen – auf null ist sie jedoch noch lange nicht.

Eine Patientin, die sich Hilfe suchend an einen Psychotherapeuten wendet und von ihm sexuell missbraucht wird – das ist für die Deutsche Gesellschaft für Verhaltensthe­rapie e.V. (DGVT) ein durchaus reales „Horrorszenario“. 

„Wir gehen davon aus, dass sich sexuelle Übergriffe und Grenzverletzungen bei bis zu 5 % der psychotherapeutischen Behandlungen ereignen“, erklärte Professor Dr. Irmgard Vogt aus Frankfurt von der Fachgruppe Frauen der DGVT gegenüber Medical Tribune. Damit ist von rund 300 Fällen pro Jahr auszugehen.

 
Zwar wird das Thema trotz aller Aufklärungsbemühungen auch heutzutage weitgehend tabuisiert. Laut Professor Vogt wurde aber dennoch viel erreicht: „Noch in den 1990er...

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