Simples Silikonöl macht dem penetranten Sandfloh den Garaus - Endlich erfolgreiche Lokaltherapie bei Tungiasis gefunden

Autor: Dr. Barbara Kreutzkamp

© Feldmeier H. Internistische Praxis 2017; 57: 249-262; © Mediengruppe Oberfranken – Fachverlage GmbH & Co. KG, Kulmbach

Eine neue Lokaltherapie kann Tungiasis-Geplagten Erleichterung verschaffen: Das mehrmalige Auftragen einer Dimeticon-Zubereitung tötet die Hautparasiten zuverlässig ab und lässt Läsion und Entzündung abklingen.

 

Die Sandflohkrankheit ist in Deutschland eine überwiegend benigne Hautparasitose bei Reiserückkehrern aus Brasilien, Äthiopien, Kenia oder Tansania. Die meisten Reisenden merken es gar nicht, wenn sich ein weiblicher Sandfloh in Fußsohle, Zehenunterseite oder die Ferse bohrt. Erst wenn das eingedrungene Tunga-penetrans-Exemplar nach ein bis zwei Tagen anfängt zu wachsen, treten Juckreiz und zunehmend auch Schmerzen auf.

Klinisch imponiert eine scharf begrenzte gelblich-weiße und bis auf Erbsengröße anschwellende Erhebung mit einem zentralen dunklen Punkt. Im fortgeschrittenen Stadium sichern klebrige Fäzesfäden die Blickdiagnose Tungiasis zusätzlich ab, schreibt Professor Dr. Hermann...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.