So erkennen Sie die Neuroborreliose

Autor: MW

„Borrelien-Antikörper“ heißt die am häufigsten durchgeführte serologische Untersuchung. Zur Diagnose einer Neuroborreliose trägt sie aber eher wenig bei. Auch der Lymphozyten-Transformations-Test bringt keine Erkenntnis. Wie aber kommen Sie am besten zur Diagnose?

Wer nach Borrelien-Antikörpern sucht, hat gute Chancen, fündig zu werden. Je nach Region haben 10<nonbreaking-space />% bis 30<nonbreaking-space />% der Menschen IgG-Antikörper – und die meisten sind kerngesund. Auch Titerhöhe und IgM-Werte sagen nicht viel aus. So sind die Antikörpertiter individuell sehr variabel und IgM-Antikörper können über Jahre persistieren. Häufig wird aber bei unterschiedlichsten Symptomen und sogar bei asymptomatischen Personen von einer positiven Borrelienserologie auf eine Erkrankung geschlossen, kritisierte Professor Dr. Reinhard Kaiser von der Neurologischen Klink im Klinikum Pforzheim auf dem 80. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie.

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