Sozialwahlen: Kein Interesse

Autor: AFP

Bei den diesjährigen Sozialwahlen lag die Wahlbeteiligung deutlich niedriger als vor sechs Jahren. Bei der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) sowie den vier beteiligten großen Ersatzkrankenkassen lag die Beteiligung nur noch bei gut 30 Prozent, teilten die Versicherungsträger am Freitag in Berlin mit. 1999 hatte sie dort noch bei 38,4 Prozent gelegen.

BfA und Ersatzkassen wollen künftig "die Arbeit der Selbstverwaltung zukünftig auch während der Legislaturperiode besser bekannt machen". Der Bundeswahlbeauftragte für die Sozialversicherung, Hans-Eberhard Urbaniak, kündigte Reformvorschläge an.

Nach Angaben Urbaniaks lag die Beteiligung bei zwei kleineren Betriebskrankenkassen mit über einem Drittel etwas höher, bei der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft Mittel- und Ostdeutschland sogar bei 54 Prozent. Insgesamt wurden daher 38,4 Prozent der über 46 Millionen möglichen Stimmen abgegeben. BfA-Präsident Herbert Rische verwies auf rückläufige Beteiligungen auch bei anderen politischen Wahlen. "Es ist bedauerlich, dass sich die...

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