Spritze statt Salbe

Autor: Dr. med. Anka Stegmeier-Petroianu

Ein monoklonaler Antikörper ist die neueste Waffe im Kampf gegen aktivierte T-Zellen in der Haut von Psoriatikern. Die neue Substanz Efalizumab bindet an die CD11a-Untereinheit auf der T-Zelle und behindert dadurch den Übertritt der T-Zellen ins Gewebe. Darüber hinaus hemmt der Antikörper selektiv und reversibel die Aktivierung der T-Zellen und unterbindet so die Freisetzung proinflammatorischer Zytokine.

Das dies nicht blosse Theorie ist, zeigen die Ergebnisse klinischer Studien mit Efalizumab, das vor kurzem die FDA-Zulassung in den Staaten erhalten hat. In drei Studien mit insgesamt 1651 Patienten besserten sich nach einer Behandlungsdauer von 12 Wochen bei 28% der Psoriatiker die Hautläsionen um mindestens 75%, gemessen am PASI, dem Psoriasis Area and Severity Index, so Dr. Kenneth Gordon, Loyola University Medical Center, Ilinois beim 62. Jahrestreffen der American Academy of Dermatology.

Bessere Ergebnisse durch gezielte Therapie

In der Plazebogruppe wurde diese Besserung bei 4% der Patienten verzeichnet. Einen PASI-50 erreichte etwa die Hälfte der mit dem neuen Immunmodulator behandelten...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.