Sterben zu Hause macht Abschied leichter

Autor: Tobias Stolzenberg, Foto: Fotalia, Sandor Kacso

Das Lebensende möchten die meisten Todkranken zu Hause verbringen, umgeben von ihren Angehörigen. Palliativmediziner haben nun gezeigt: Das Sterben daheim hilft nicht nur den Patienten, sondern auch ihren Familien.

Stirbt ein Krebspatient daheim in gewohnter Umgebung, profitieren auch Ehepartner, Geschwister, Kinder und Eltern des Betroffenen von dieser Situation. Das belegen die Ergebnisse einer Studie, die Palliativmediziner des King’s College durchgeführt haben.

Die Ärzte befragten Hinterbliebene von 352 Krebspatienten, wie sie die Situation der Sterbenden in der Woche vor deren Tod rückblickend einschätzen würden. Auch baten sie sie, das Maß ihrer Trauer zu beschreiben. Die eine Hälfte der Tumorkranken war daheim – von Angehörigen, Hausarzt, Krankenschwestern und Pflegern versorgt – verstorben. Die andere Hälfte hatte die letzten Lebenstage im Krankenhaus verbracht.

Versorgung Sterbender - die...

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