Stufentherapie auf den Kopf stellen?

Autor: rft

Früh aggressiv behandeln, lautet das Motto in der Rheumatherapie. Beim M. Crohn dagegen gibt’s TNF-Blocker erst an der Spitze der Stufenleiter. Zu spät für Hochrisikopatienten?


Bisher kommen TNF-alpha-Antagonisten beim M. Crohn erst relativ spät zum Zug – dann nämlich, wenn ein Mesalazin- oder steroidrefraktärer Patient auch auf Azathioprin oder Methotrexat nicht genügend anspricht oder eine chronisch-abhängige Verlaufsform der Erkrankung vorliegt.

Zwar sind die Langzeitremissionsraten auch unter TNF-Ant­agonisten mit 30 bis 40 % eher enttäuschend, räumte Professor Dr. Torsten Kucharzik von der Klinik für Allgemeine Innere Medizin am Städtischen Klinikum Lüneburg auf dem V. Lüneburger Gastroenterologischen Seminar ein. Dies könnte jedoch gerade daran liegen, dass die Kranken, die von diesen Medikamenten am meisten profitieren, sie zu spät bekommen. So erreichten...

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