Teufelsküche für Kochbuchmedizin?

Autor: khb

Das vom Bundessozialministerium geplante "Zentrum für Qualität in der Medizin" stößt bei Ärzten, Klinikbetreibern und Krankenkassen auf tiefe Skepsis. Bundesärztekammer und KBV befürchten tiefe Eingriffe in die Arzt-Patienten-Beziehung und die Abkehr von der gemeinsamen Selbstverwaltung.

Das im rot-grünen Koalitionsvertrag verankerte Qualitätszentrum soll mit Hilfe von unabhängigen Sachverständigen zügig Behandlungsleitlinien erstellen "und die Fortschreibung des (GKV-)Leistungskatalogs unter gleichberechtigter Einbeziehung komplementärer Therapierichtungen ebenso gewährleisten wie eine Kosten-Nutzen-Bewertung neuer Arzneimittel". Patienten sollen beteiligt werden und sich nach Aussage von Ministerin Ulla Schmidt beim Zentrum über Fragen der medizinischen Versorgung informieren können.

Politik misstraut Ärzten und Kassen

Die Aufgabenbeschreibung hat KBV, BÄK und Kassenverbände alarmiert: Bisher sind Vertreter von Ärzten und Kassen im Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen...

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