Thrombektomie und Lyse kombinieren?

Autor: Anke Zens, Foto: thinkstock

Intravenöse und intraarterielle systemische Lyse mit rtPa und anschließend mechanische Thrombektomie – ist das nicht ein bisschen zu viel Schlaganfalltherapie? Zumindest Patienten mit proximalen Gefäßverschlüssen scheinen von dieser Kombinationsbehandlung zu profitieren.

In einem Zeitraum von acht Monaten wurden zehn Patienten mit proximalen Stenosen im Bereich der vorderen Strombahn (proximale Karotis, Karotis-T und Arteria cerebri media) mittels Lyse und Thrombektomie behandelt. Die Gefäßverschlüsse wurden mittels CCT und CT-Angiographie nachgewiesen. Alle Patienten erhielten innerhalb des 4,5-Stunden-Intervalls eine rtPa-Bridging-Therapie intravenös mit nachfolgender intraarterieller Lyse und mechanischer Thrombektomie.

Alle Gefäße nach dem Schlaganfall wieder durchgängig, deutlicher Rückgang der Symptome

Durch dieses kombinierte Therapiekonzept konnte bei allen Patienten eine Rekanalisation der Gefäße erreicht werden. Sie verbesserten sich bereits...

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