Überlebensgewinn dank Eisenchelat-Therapie bei MDS

Autor: Brigitte Gonschorowski, Foto: thinkstock

Eine Eisenchelationstherapie sollte bei Patienten mit myelodysplastischem Syndrom (MDS) mit Niedrig- oder Intermediär-I-Risiko keine untergeordnete Rolle spielen. Denn die Eisenchelationstherapie geht mit einem Überlebensvorteil einher.

Bei der Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) 2007 konnte die französische MDS-Arbeitsgruppe (Rose C et al., #249) in einer retrospektiven Analyse mit 170 transfusionsbedürftigen Patienten mit lower risk MDS nachweisen, dass eine Eisenchelationstherapie mit einem signifikanten Überlebensvorteil einhergeht. Die Patienten mit Eisenchelation lebten 64 Monate länger als Patienten ohne Eisenchelat-Therapie (115 vs. 51 Monate, p < 0,0001).

Auch in der aktuellen Analyse des Düsseldorfer MDS-Registers*, die bei der ASH-Jahrestagung 2009 vorgestellt wurde, fand sich ein klarer Überlebensvorteil für MDS-Patienten mit Eisenüberladung, wenn sie eine Eisenchelat-Therapie erhielten. Das...

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