Verfassungsgericht bestätigt: Viagra gibt‘s nicht „auf Kasse“

Autor: det

Auch bei krankheitsbedingter erektiler Dysfunktion müssen die Kassen für Viagra seit Inkrafttreten des Gesetzes zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung im Jahre 2004 nicht zahlen. Eine dagegen gerichtete Verfassungsbeschwerde hat das Bundesverfassungsgericht nicht angenommen.

Bei dem 1946 geborenen Beschwerdeführer besteht ein Diabetes mellitus mit der Folge einer organisch fixierten erektilen Dysfunktion. Zur Behandlung seiner Erektionsstörungen beantragte er 1999 bei seiner gesetzlichen Kasse erfolglos die Kostenübernahme von Viagra. Auf seine Klage hin verpflichteten die Sozialgerichte die Kasse zur Erstattung der bis Ende 2003 entstandenen Kosten. Die Klage für die Zeit ab 2004 wurde abgewiesen. Durch das GKV-Modernisierungsgesetz seien sämtliche Arzneien zur Behandlung der erektilen Dysfunktion von der GKV-Verordnung ausgeschlossen. Das Bundesverfassungsgericht hat die hiergegen gerichtete Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung angenommen (Az.: 1 BvR...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.