Vergessen Sie den Body-mass-Index!

Autor: AW

Der BMI taugt einer neuen Studie zufolge nicht als Prädiktor für das Herzinfarkt-, Schlaganfall- oder Mortalitätsrisiko eines Menschen. Viel besser kann man das kardiovaskuläre Risiko mit Hilfe der Waist-to-height-ratio abschätzen.

Übergewicht ist nicht gleich Übergewicht. Der gute alte Body-mass-index (BMI) unterscheidet noch nicht einmal, ob die gehorteten Pfunde durch eine besonders kräftig entwickelte Muskulatur oder durch ein Zuviel an Fett bedingt sind. Und bei Fettpolstern kommt es darauf an, wo sie sitzen: Viszerales Fett kann schädliche Fettsäuren abgeben und ist mit Insulinresistenz, Hypertonie und Dyslipidämie assoziiert. Daher ist es gefährlicher als subkutane Fettansammlungen. Heute sind sich die Experten deshalb weitgehend einig, dass die abdominal betonte Adipositas ein besserer Indikator für das kardiovaskuläre Risiko ist als der Body-mass-Index.

Risiko-Check mit mehr als 10 500 Menschen

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