Verstärkte Flucht in die PKV?

Autor: khb

Die privaten Krankenversicherer können 2002 mit überdurchschnittlichem Zuwachs rechnen: Bereits

 

zum Jahreswechsel dürften über 90 000 Menschen ihre GKV-Mitgliedschaft zu Gunsten einer privaten

 

Vollversicherung aufgekündigt haben.

Zum 1. Januar 2002 verloren die sieben Angestellten-Ersatzkassen knapp 120 000 Mitglieder. Andererseits registrierten die im Schnitt 1,4 Beitragssatzpunkte billigeren 286 Betriebskrankenkassen (BKK) zum selben Stichtag aber nur einen Mitgliederzuwachs von rund 26 000. Der BKK-Bundesverband vermutet: Die Differenz kann im wesentlichen nur durch den Wechsel zur PKV erklärt werden. Die GKV gerät so zusätzlich unter Druck: Nach Angaben Herbert Rebscher, Chef der Ersatzkassenverbände VdAK/AEV, entzieht der Wechsel von 100 000 Mitgliedern zur PKV der GKV rund eine halbe Mrd. Euro x96 und zwar netto, also unter Berücksichtigung der für die Wechsler entfallenden GKV-Ausgaben.

7,6 Millionen...

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