Wann droht dem Kind Gefahr?

Autor: kß

Hat eine Schwangere Medikamente eingenommen, sind Betroffene und Arzt oft gleichermaßen verunsichert. Immer wieder kommt es vor, dass Schwangere noch nach Einweisung zum Schwangerschaftsabbruch auf eigene Faust bei der Berliner Beratungsstelle für Embryonaltoxikologie nachfragen, ob der Eingriff tatsächlich indiziert sei. Meistens ist das nicht der Fall. Wie riskant sind Medikamente in der Schwangerschaft wirklich?

"Die Liste der Medikamente, die beim Menschen erwiesenermaßen embryo- oder fetotoxisch sind, ist sehr kurz", erklärte Dr. Christof Schaefer von der Beratungsstelle für Embryonaltoxikologie in Berlin beim 20. Deutschen Kongress für Perinatale Medizin. Firmeninformationen, Rote Liste und Beipackzettel vermitteln jedoch oft einen ganz anderen Eindruck. Meist wird aus haftungsrechtlichen Gründen vor Arzneimitteln in der Schwangerschaft gewarnt, ohne dass klare Daten vorliegen. Werden Klassifizierungen wie "tierexperimentell verdächtig", "unzureichend untersucht" oder "kontraindiziert in der Schwangerschaft" einfach zum Anlass für einen Schwangerschaftsabbruch genommen, kann es zu tragischen...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.