Was lindert den Schmerz?

Frage von Dr. Gerhard Maul, Internist, Bad Homburg v.d. Höhe:
Ich betreue eine 40jährige Patientin mit ausgedehnter Sklerodermie. Gegen die starken Schmerzen verordnete ich der Patientin Rantudilxae forte und Valoron6reg;, später zusätzlich bei Bedarf L-Polamidonxae Hoechst. In der Hoffnung, die Patientin wieder vom L-Polamidon loszukriegen, habe ich sie stationär eingewiesen. Dort bekam sie Novalginxae 3mal 25 Tropfen täglich und Morphinsulfat (MST 10 1 bis 2 Tabletten täglich) - also gerade, was ich nicht wollte, und das Ergebnis ist nicht befriedigend. Was kann ich tun?

Antwort von Dr. Thomas Flöter, Schmerzzentrum Frankfurt:
Beim Sklerodermieschmerz handelt es sich um einen peripher ausgelösten Nozizeptorenschmerz, der primär mit Nichtopioiden behandelt werden muß. Wenn die Wirkstärke des Nichtopioides zur Schmerzlinderung nicht ausreicht, müssen Opioide hinzugegeben werden. Sollte eine brennende Schmerzkomponente mit dabei sein, sind zusätzlich Antidepressiva vom Typ Doxepin oder Amitriptylin in niedrigen Dosen empfehlenswert. Im vorliegenden Fall würde ich die Schmerztherapie mit 2mal 100 mg Diclofenac retard beginnen und zum Magenschutz 1 Antraxae 20 pro Tag hinzugeben. Sollte Diclofenac nicht ausreichend wirken, obwohl es für die Art des Schmerzes das...

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