Was tun bei ambulant behandelten Patienten?

Autor: Brigitte Gonschorowski, Foto: thinkstock

Dünne Datenlage zur ambulanten Thromboseprophylaxe: Rund 20 % der Venenthrombosen ereignen sich bei Tumorpatienten, überwiegend im stationären Verlauf. Für ambulant behandelte Tumorpatienten wird derzeit keine routinemäßige Prophylaxe empfohlen. Wäre sie überhaupt sinnvoll?

Zwar wurden Studien zur Thromboseprophylaxe mit niedermolekularem Heparin (LMWH) im ambulanten Setting publiziert, die Ergebnisse sind jedoch inkonsistent. Deshalb führten Dr. Nicole Kuderer von der Duke University in Durham, North Caroline, und Kollegen eine intensive Literaturrecherche durch (#490). Die Ausbeute war allerdings mager. Sie fanden nur sieben randomisierte Studien mit insgesamt 2960 ambulant behandelten Tumorpatienten.

An drei Studien nahmen Patienten mit verschiedenen soliden Tumoren teil, in je einer Studie Brustkrebspatientinnen, Patienten mit Lungen- oder Pankreaskarzinom sowie Glio­blastom-Patienten. 1685 Patienten hatten niedermolekulares Heparin (LMWH) erhalten, 1275...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.