Welche Leber muss zum Spiegeln?

Autor: kß

Hat die Laparoskopie in der Leberdiagnostik überhaupt noch Platz? Aber sicher, meint Privatdozent Dr. Joachim C. Arnold aus Rothenburg/Wümme. Vor allem beim Aufspüren einer Leberzirrhose und beim Tumorstaging ist die "alte" Technik nach wie vor brandaktuell.

Eine Leberzirrhose sollte frühzeitig erkannt werden, denn aus der Diagnose ergeben sich Überwachungsstrategien: Droht hier etwa die Entwicklung eines Leberzellkarzinoms oder von Ösophagusvarizen? Außerdem lassen sich aus der Diagnose einer Leberzirrhose therapeutische Maßnahmen wie zum Beispiel eine antivirale Behandlung ableiten.

 

 

Ultraschall und Schnittbildverfahren eignen sich für die Frühdiagnose einer Leberzirrhose allerdings nicht. Und auch die Histologie nach Leberpunktion scheitert in bis zu 40 % der Fälle. Als Goldstandard gilt deshalb heute die Kombination von Laparoskopie und laparoskopisch gezielter Gewebeentnahme. Sie erlaubt es, die Diagnose in 95 bis 100 % der Fälle zu...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.