Weniger Rauch, gleicher Schaden

Autor: Marlies Michaelis

Wer viel raucht und dann den Zigarettenkonsum um die Hälfte reduziert, lebt trotzdem nicht länger als ein uneingeschränkt starker Raucher. Das belegten nun norwegische Forscher.

Weniger ist mehr, möchte man bei starken Rauchern annehmen – weniger Glimmstengel am Tag garantieren eine längere Lebenszeit. Das stimmt nicht, wie Aage Tverdal und Kjell Bjartveit, Mitarbeiter zweier norwegischer Forschungseinrichtungen, in der aktuellen Ausgabe von Tobacco Control belegten.

Die Wissenschaftler untersuchten Daten von 51.000 Norwegern, deren Rauchverhalten und Lebenserwartung im Schnitt über einen Zeitraum von 21 Jahren dokumentiert wurden. Die 25.000 Frauen und 26.000 Männer waren zu Beginn der Studie, Mitte der 70er Jahre, zwischen 20 und 49 Jahre alt. Und ihr Rauchverhalten war ganz unterschiedlich: Entweder gehörten sie zu den konsequenten Nichtrauchern, waren Ex-Raucher...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.