Wie riskant ist die Katarakt-Op.?

Frage von Dr. S.,

 

Arzt für Allgemeinmedizin in N.:
Werden bei Katarakt-Operationen spezielle Implantat-Linsen bevorzugt? Kann der Eingriff ohne besondere Belastungen für einen 71-jährigen Patienten ambulant durchgeführt werden? Sind besondere Risiken bekannt? Sollte eine bestehende Kurzsichtigkeit gleichzeitig mittels Hornhautkorrektur beseitigt werden?

Antwort von Professor Dr. Manfred Zierhut,

Universitäts-Augenklinik,

Tübingen:
In Deutschland werden derzeit

Polymethylmetacrylat-Linsen (PMMA) zu 30 %, Acryllinsen zu 60 % und Silikonlinsen zu 10 % implantiert. Die letzten beiden Linsenmaterialien lassen sich falten und durch einen sehr kleinen Schnitt (3 mm) durch die periphere Hornhaut an Stelle der mittels Ultraschall (Phakoemulsifikation) entfernten getrübten Linse einsetzen.

Im Allgemeinen kann der Eingriff ohne besondere Belastungen für die Patienten ambulant durchgeführt werden. Die Entscheidung hängt jedoch sehr vom Gesundheitszustand des Patienten, insbesondere auch seiner Liegefähigkeit, ab und muss individuell mit ihm...

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