Wie Ulrich Weigeldt aus dem Amt gedrängt wurde

Autor: khb

Kein Außenstehender durfte an der KBV-Vertreterversammlung teilnehmen. Auf der Tagesordnung stand die Vertreibung Ulrich Weigeldts aus dem Amt des zweiten KBV-Chefs. Nach dreieinhalbstündiger Diskussion, in der fast jeder Vertreter das Wort ergriffen hatte, war der entscheidende Akt erledigt: Eine große Mehrheit der rund 60 Delegierten hatte dem ehemaligen Bundesvorsitzenden des Hausärzteverbandes nach rund zweieinhalbjähriger KBV-Amtszeit das Vertrauen entzogen.

47 Delegierte unterstützten den Misstrauensantrag gegen den Bremer Allgemein- und Sportarzt, 2 enthielten sich der Stimme und 11 Vertreter bekundeten Weigeldt das Vertrauen. Der parallel pro forma gegen KBV-Vorstandschef Dr. Andreas Köhler gestellte Misstrauensantrag wurde dagegen – ebenfalls wie erwartet – zurückgewiesen, und zwar mit 51 zu 6 Stimmen bei 3 Enthaltungen. Dr. Köhler bleibt also im Amt. Perfekt war Weigeldts Abgang jedoch erst, als er seinen Rücktritt erklärte. Zuvor hatte sich sein Anwalt mit der KBV auf eine finanzielle Abfindung geeinigt, über deren Höhe Stillschweigen vereinbart wurde. Dabei dürfte es sich um mindestens 600<nonbreaking-space />000 € handeln – das...

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