Wie viel Diagnostik bei Mikrohämaturie?

Autor: rft

Eine alltägliche Situation in der Praxis: Der Harn-Streifentest zeigt eine Mikrohämaturie. In welchen Fällen reicht Kontrolle, welcher Patient muss gleich zum Facharzt? Britische Kollegen haben einen Leitfaden erarbeitet.

Eines ist für die Kollegen klar: Zur Diagnose einer Mikrohämat­urie genügt in der Praxis der Strei­fentest, eine mikroskopische Kontrolle braucht nicht zu erfolgen. Mindestens einfach positiv muss der Befund sein, Erythrozytenspuren haben keine Bedeutung. Hämolysierte Erys im Urin wertet man wie intakte Blutzellen.

Von Medikamenten oder Rhabarber getäuscht?

Selbstverständlich gilt es, bei jeder Mikrohämaturie zunächst einmal einen Infekt auszuschließen und nach der Therapie erneut zu testen, um andere Ursachen für die Blutbeimengung nicht zu übersehen. Eventuell hat auch eine schwere körperliche Anstrengung die Ery­throzyten in den Urin getrieben oder der Befund ist nur vorgetäuscht, etwa...

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