Wie viel Schutz bieten Antioxidanzien?

Autor: MW

Es scheint einleuchtend und auch epidemiologische Studien sprechen dafür: Vermehrte Zufuhr von Antioxidanzien sollte vor Herzinfarkt und Schlaganfall schützen. Trotzdem sind die meisten prospektiven Untersuchungen zum Einsatz von Vitamin C und E gescheitert. Grund zur Hoffnung, dass doch war dran ist am Gefäßschutz durch Vitamin-Prophylaxe, gibt jetzt eine finnische Studie.

Die bisherige Datenlage zum Einsatz von Vitamin E, C oder Betacarotin stiftet mehr Verwirrung als dass sie Klarheit bringt, wie Dr. Ishawarlal Jialal aus Sacramento in einem Kommentar zu der neuesten finnischen Vitaminstudie in der Zeitschrift "Circulation" berichtet. Von zehn Studien konnten bisher nur drei einen positiven Effekt der Vitamingabe auf den primären Endpunkt belegen.

Intima-Media-Dicke nimmt langsamer zu

Die positiven "Ausreißer": In CHAOS1 führte die Gabe von natürlichem Vitamin E (400 oder 800 IU/d) nach 510 Tagen zu einer signifikanten Reduktion des kombinierten Endpunkts kardiovaskulärer Tod und nicht-tödlicher Herzinfarkt. Die kardiovaskuläre Mortalität blieb allerdings...

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