Wurmlarven verschlug es primär in die Lunge

Autor: Simone Reisdorf

Diese Zysten machten es sich in einer Lunge gemütlich. © CDC, Dr. Kagan

Ein 57-jähriger Patient, bis dato lungengesund, entwickelt ohne ersichtlichen Grund eine Belastungsdyspnoe. Der Röntgen-Thorax zeigt einen verdächtigen Rundherd. Lungenkrebs bei einem eingefleischten Nichtraucher? Nein, hier ist ein Untermieter am Werk.

Zur weiteren Abklärung schickt der Hausarzt den Patienten in die pneumologische Sprechstunde der örtlichen Klinik. Auch die dort durchgeführte Computertomographie zeigt eine "kugelige, recht homogene Raumforderung im linken Unterlappen mit zentraler nidusartiger Verkalkung", so Dr. Annina Rytz vom Kantonsspital Zug und ihre Kollegen.

Die Bronchoskopie war unauffällig, die broncho-alveoläre Lavage (BAL) ergab eine lymphozytäre, teils granulozytäre Alveolitis. Eine Punktion des gleichzeitig vorliegenden Pleuraergusses förderte ein Exsudat mit vermehrten eosinophilen Granulozyten, Histiozyten und Mesothelien zutage. Maligne Zellen wurden weder in der BAL noch im Pleuraerguss gefunden.

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