Zecken schleudern neue Keime

Autor: Rd

Auch in Deutschland muss man mittlerweile mit der

 

granulozytären Ehrlichiose rechnen. Die Keime werden von Zecken übertragen und können eine schwere Infektion verursachen: Jeder zweite Patient landet in der Klinik.

Die Seroprävalenzraten für die Ehrlichiose liegen in Südwestdeutschland bereits bei 15 %, schreibt Dr. L. Kager vom St. Anna-Kinderspital Wien in der "Pädiatrischen Praxis". In Baden-Württemberg z.B. beherbergen bereits 3 % aller Zecken den Erreger Anaplasma phagocytophila. Es handelt sich dabei um 0,5 bis 2 mm große gramnegative Organismen, die vor allem neutrophile Granulozyten befallen. Die ersten Symptome der Ehrlichiose treten etwa eine Woche nach dem Zeckenstich auf und sind grippeähnlich: Fieber über 39 °C, Schüttelfrost bzw. Kopf- und Gliederschmerzen. Auch Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und trockener Reizhusten können auf eine Ehrlichiose hinweisen. Die Erkrankung verläuft z.T....

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