Zusatzbeiträge heizen den Wettbewerb an

Autor: kol

Das Kieler Institut für Mikrodaten-Analyse schlägt vor, „aus dem großen Gesundheitsfonds einen kleinen und aus dem kleinen Zusatzbeitrag einen großen“ zu machen, damit die gesetzlichen Krankenkassen wieder in einen Preiswettbewerb treten können.

Die rechtzeitig zu den Koalitionsverhandlungen präsentierte Idee von Institutsleiter und Wirtschaftswissenschaftler Dr. Thomas Drabinski ist ein „wettbewerblicher Zusatzbeitrag“: Pro Monat würden hier im Durchschnitt 167 Euro von jedem Versicherten eingefordert. Im Gegenzug würde der gesetzliche Beitragssatz von derzeit 14,9 % auf 7 % sinken. Die Zusatzbeiträge von Kindern und Einkommensschwachen sollten allerdings vollständig per Sozialausgleich aus dem Gesundheitsfonds gezahlt werden. Zudem soll kein privater Haushalt mehr als 9 % seines Familieneinkommens für Beiträge zur GKV ausgeben müssen.

Denkbar ist für Dr. Drabinski auch ein prozentualer Zusatzbeitrag. Der müsste bei 8,24 % des...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.