Zuspruch hilft der Genesung von Komapatienten

Autor: Dr. Anja Braunwarth, Foto: thinkstock

Im Fernsehen ist es ein Klassiker: Liegt jemand im Koma, heißt es meistens: „Sprechen Sie mit ihm, vielleicht kann er Sie hören.“ Das scheint nicht nur eine vage Hoffnung zu sein.

Betreuer von Komapatienten bekommen häufiger von den Verwandten zu hören, dass ihre Lieben besser auf ihre als auf fremde Stimmen reagieren. Das nahmen amerikanische Forscher jetzt zum Anlass, die These wissenschaftlich zu prüfen. 15 Patienten in vegetativem oder minimalem Bewusstseinszustand nach Schädel-Hirn-Traumata nahmen an der Studie teil. Sie wurden randomisiert rund 70 Tage nach dem Unfall mit aufgenommenen Erzählungen von Angehörigen beschallt oder nicht.

Mehr Hirnaktivität im Bereich Sprachverständnis und Langzeitgedächtnis

Viermal am Tag bekam die „Verumgruppe“ über sechs Wochen vertraute Geschichten via Kopfhörer zu hören. Die Untersucher prüften Aufwach- und Bewusstseinsstatus...

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