Zweiklassenmedizin: Der unterversorgte Osten leidet darunter

Gesundheitspolitik Autor: Cornelia Kolbeck

Irisblende

SPD-Politiker Professor Dr. Dr. Karl Lauterbach hat ostdeutsche Kliniken und Praxen besucht und einen bedenklichen Eindruck gewonnen, wie Unterversorgung die Arbeitsqualität der verbliebenen Leistungserbringer beeinflusst. Er spricht von einer Ost-West-Zweiklassenmedizin.

Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion hat sich in den vergangenen Monaten in ostdeutschen Einrichtungen ein Bild gemacht: „Wegen der Unterversorgung haben wir hier nicht mehr den Standard, den wir in westdeutschen Großstädten beobachten.“

Prof. Lauterbach berichtet von einem Thüringer Kreiskrankenhaus, in dem von den 14 Ärzten in der internistischen Abteilung acht aus Osteuropa kommen. Nach Darstellung des Bundestagsabgeordneten sprechen viele von ihnen so schlecht Deutsch, dass sie ihm ihre Aufgaben nicht erklären konnten. Auch sei keiner der ausländischen Kollegen in der Heimat mit den hierzulande zur Anwendung kommenden klassischen medizinischen Verfahren betraut...

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