Anzeige

Aussetzen von Trastuzumab verschlechtert Outcome bei Brustkrebs

Autor: Ulrike Viegener

Monitoring und kardiale Medikation helfen, ein LVEF zu kontrollieren. Monitoring und kardiale Medikation helfen, ein LVEF zu kontrollieren. © grieze – stock.adobe.com

Kardiotoxische Effekte schränken die Behandlung von ERBB2-positivem Brustkrebs mit Trastuzumab häufig ein. Eine Unterbrechung der Therapie hat allerdings oft negative Folge auf die Prognose.

Die Behandlung des ERBB2-positiven Mammakarzinoms mit Trastuzumab ist vor allem durch Kardiotoxizitäten limitiert: Eine Abnahme der linksventrikulären Ejektionsfraktion (LVEF) bzw. eine klinische Herzinsuffizienz zwingen häufig dazu, die Therapie zu unterbrechen. Welchen Einfluss das auf die Prognose hat, ist bislang nicht eindeutig geklärt.

Am Memorial Sloan Kettering Cancer Center in New York identifizierten Professor Dr. Robert­ S. Copeland-Halperin­ und Kollegen deshalb alle Patientinnen mit frühem ERBB2-positivem Brustkrebs, die dort zwischen 2004 und 2013 mit dem Antikörper behandelt worden waren. Als vorzeitige Unterbrechung werteten die Forscher ein mindestens sechs­wöchiges...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.

Anzeige