Erhöhter Zucker allein ist nicht schuld an Diabetesfolgen

Autor: Maria Weiß, Foto: fotolia, dima pics

In der Diabetestherapie ging es lange Zeit nur darum, den Blutzucker zu senken. Doch um Spätkomplikationen an Auge, Niere und Gefäßen zu verhindern, erfordert es mehr.

In mehreren Studien wurde deutlich, dass eine sehr strenge Einstellung bei Typ-2-Diabetikern gar nicht so viel zu bringen scheint und die Mortalität sogar eher erhöht. Und auch beim Typ-1-Diabetes, bei dem die Blutzuckereinstellung ganz im Vordergrund steht, lassen sich nur 11 % der Spätkomplikationen durch die Dauer des Diabetes und schlechte HbA1c-Werte erklären, sagte Professor Dr. Peter Nawroth von der Inneren Medizin I am Universitätsklinikum Heidelberg.


Der einzige Schaden, der zu 100 % durch gute Blutzuckereinstellung verhindert werden kann, ist das diabetische Koma, so der Diabetologe. Andere Folgeschäden werden nur partiell vermieden oder hinausgeschoben. Zudem gibt es immer auch...

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