Frühes Zervixkarzinom besser offen operieren

Autor: Dr. Judith Lorenz

Das Zervixkarzinom ist die vierthäufigste Krebserkrankung bei Frauen. Mittels PAP-Test werden die Tumorzellen sichtbar. © National Cancer Institute

Zervixkarzinome im Frühstadium werden immer öfter per minimalinvasiver statt offener Hysterektomie behandelt. Doch das moderne OP-Verfahren verschlechtert offenbar die Prognose.

Chirurgische Standardtherapie eines Zervixkarzinoms im Frühstadium ist die radikale Hysterektomie mit pelviner Lymphonodektomie. Angesichts des geringeren perioperativen Komplikationsrisikos sowie der schnelleren Rekonvaleszenz erfolgt der Eingriff häufig minimalinvasiv. Im Vergleich zur Laparotomie verschlechtert sich bei diesem Vorgehen jedoch die onkologische Prognose. Zu diesem Schluss kommen unabhängig voneinander zwei US-Forscherteams.

Obwohl kaum Daten zur Langzeitsicherheit der laparoskopischen bzw. der roboterassistierten minimalinvasiven Zervixkarzinom-Chirurgie vorliegen, ist diese Methode in den USA seit vielen Jahren – insbesondere bei Frauen mit kleinen Tumoren – ein fester...

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