Kein Verbot von Pseudotherapien bei Homosexualität

Autor: Maya Hüss

Bundesregierung vertraut auf Aufklärung und die bestehende Rechtslage. © fotolia/Rawpixel.com

Die Bundesregierung lehnt Pseudotherapien zur "Heilung" Homosexueller ab. Ein Verbot stellt sie aber (noch) nicht in Aussicht. Sie verweist auf Berufs-, Zivil- und Strafrecht.

Spätestens seit dem Jahr 1990, mit Streichung aus dem Diagnosekatalog der Weltgesundheitsorganisation, ist klar, dass Homosexualität keine Krankheit darstellt. Dennoch gibt es in Deutschland Leute, die behaupten, sie könnten Menschen mit dieser "Diagnose" heilen. Ob Organisationen, wie sie die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einer Anfrage an die Bundesregierung erwähnen, das tun, ist dieser "unbekannt".

Die Regierung verweist auf wissenschaftliche Belege, wonach solche Pseudotherapien negative Folgen wie Depression, Isolisation und eine erhöhte Suizidalität haben können. Homosexualität bedürfe keiner Behandlung.

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