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COVID-19 SGLT2-Hemmer bei akuter schwerer Infektion absetzen?

Autor: Manuela Arand

Noch immer sucht man nach wirksamen Therapien bei schweren COVID-19-Verläufen. Noch immer sucht man nach wirksamen Therapien bei schweren COVID-19-Verläufen. © iStock/askmenow

Dapaglifozin im Falle einer akuten schweren Infektion abzusetzen, scheint nach den Ergebnissen von DARE-19 überflüssig. Zwar konnte die Substanz nicht gegen SARS-CoV-2 punkten. Aber es zeigten sich keinerlei Sicherheitsprobleme.

Als DARE*-19 im März 2020 startete, war das Wissen um Verläufe der SARS-CoV-2-Infektion, Risikofaktoren und Komplikationen ebenso limitiert wie therapeutische Optionen und die Aussicht auf effektive Impfstoffe. Insbesondere für kritisch kranke Patienten suchten Ärzte dringend nach wirksamen Behandlungsverfahren. Da die meisten Personen mit schwerem COVID-19-Verlauf kardiometabolische Komorbiditäten wie Typ-2-Diabetes, Hypertonie, koronare Herzkrankheit, chronische Herz- oder Niereninsuffizienz aufwiesen, erschien es logisch, auf Wirkstoffe zu setzen, die Risikofaktoren adressieren.

SGLT2-Hemmer haben in präklinischen und Humanstudien eine Vielzahl organprotektiver Effekte gezeigt, die...

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