Strategiewechsel beim Hochrisiko-Myelom

Autor: Friederike Klein

Außer Zytogenetik sollen auch zielgerichtet behandelbare Mutationen berücksichtigt werden. Außer Zytogenetik sollen auch zielgerichtet behandelbare Mutationen berücksichtigt werden. © angellodeco – stock.adobe.com

Patienten mit einem multiplen Myelom und hohem Risiko erreichen vergleichsweise selten eine MRD-Negativität. Damit ist auch die Aussicht auf eine lang anhaltende Rezidivfreiheit getrübt. Verschiedene Ansätze sollen helfen, die Situation zu verbessern.

Aktuell erreicht nur etwa ein Viertel der Patienten mit multiplem Myelom und der zytogenetischen Hochrisiko-Alteration del17p eine Freiheit von minimaler Resterkrankung (MRD), berichtete Professor Dr. Florian Bassermann vom Klinikum rechts der Isar, München. Bei einem Hochrisiko-Myelom brauche es deshalb neue Strategien, um das Ziel der MRD-Freiheit als Voraussetzung für ein langes rezidivfreies Überleben zu erreichen. Zwei neue immunologische Therapieansätze nutzen das Myelom-Antigen BCMA als Zielstruktur:

CAR-T-Zell-Therapie

Bb2121 ist ein Produkt mit allogenen T-Zellen, die gentechnisch mit chimären Antigenrezeptoren (CAR) gegen BCMA ausgestattet wurden. In einer Phase-1-Studie wurde…

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