Hepatitis C

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Die Übertragung des Hepatitis-C-Virus erfolgt Linie über Blut und andere Körperflüssigkeiten, etwa beim intravenösen Drogenkonsum mit geteilten Spritzen.

Was ist Hepatitis C? – Symptome, Übertragung, Diagnostik und Therapie

Hepatitis C ist eine durch das Hepatitis-C-Virus (HCV) verursachte Entzündung der Leber. Die Infektion kann akut verlaufen und spontan ausheilen oder chronisch werden. Da sowohl die akute als auch die chronische Infektion häufig asymptomatisch bleiben, wird Hepatitis C oft erst bei der Abklärung erhöhter Leberwerte, im Rahmen eines Screenings oder nach einer möglichen Exposition erkannt.

HCV wird hauptsächlich durch direkten oder indirekten Kontakt mit infiziertem Blut übertragen. Die Diagnose erfolgt zweistufig: Auf einen reaktiven Anti-HCV-Suchtest folgt der Nachweis der HCV-RNA beziehungsweise – je nach diagnostischem Setting – des HCV-Core-Antigens. Moderne direkt wirkende antivirale Medikamente (DAA) können mehr als 95 % der behandelten HCV-Infektionen heilen. Eine Schutzimpfung gegen Hepatitis C steht nicht zur Verfügung.

Das Hepatitis-C-Virus: Das Wichtigste auf einen Blick

Das Hepatitis-C-Virus (HCV) ist ein behülltes RNA-Virus aus der Familie der Flaviviridae, das vor allem Leberzellen befällt. Es wird hauptsächlich durch infiziertes Blut übertragen, insbesondere beim gemeinsamen Gebrauch von Injektionsutensilien, durch unsterile Instrumente etwa beim Tätowieren, Piercen oder Ohrlochstechen sowie durch Nadelstichverletzungen. Auch sexuelle und perinatale Übertragungen sind möglich, bei Hepatitis C aber von vergleichsweise untergeordneter Bedeutung. Im normalen sozialen Kontakt wird HCV in der Regel nicht übertragen.

Die Infektion verläuft häufig ohne eindeutige Beschwerden. Möglich sind Müdigkeit, Übelkeit, Appetitlosigkeit und Oberbauchbeschwerden. Etwa 55 bis 85 % der Infektionen können chronifizieren und langfristig zu Leberfibrose, Zirrhose oder einem hepatozellulären Karzinom (HCC) führen.

Zur Diagnostik dient der Nachweis von Anti-HCV-Antikörpern als Suchtest. Eine aktive Infektion wird durch den Nachweis der viralen Erbsubstanz, also von HCV-RNA, bestätigt. Direkt wirkende antivirale Medikamente (direct-acting antivirals, DAA) können die Infektion bei der großen Mehrzahl der Betroffenen innerhalb von meist acht bis zwölf Wochen heilen.

Eine durchgemachte oder erfolgreich behandelte Infektion schützt nicht vor einer erneuten Ansteckung. Reinfektionen sind möglich; eine zugelassene Schutzimpfung gibt es nicht.

Symptome einer Hepatitis C: So erkennt man die Infektion

Die akute HCV-Infektion verläuft in etwa 75 % der Fälle asymptomatisch, ohne auffällige klinische Symptome oder mit lediglich unspezifischen Beschwerden. Rund 25 % der Infizierten entwickeln eine meist milde ausgeprägte Leberentzündung mit häufig nur mäßig erhöhten Transaminasenwerten und Ikterus. Fulminante Verläufe sind sehr selten.

Auch die chronische Hepatitis C kann über Jahre oder Jahrzehnte klinisch stumm bleiben. Normale Leberwerte schließen eine aktive HCV-Infektion nicht sicher aus. Mögliche Beschwerden sind:

  • Müdigkeit, Abgeschlagenheit und verminderte Leistsungsfähigkeit

  • Appetitlosigkeit

  • Übelkeit und Erbrechen

  • Fieber oder erhöhte Temperatur

  • Muskel- oder Gelenkschmerzen

  • unspezifisches Druck- oder Schmerzgefühl im rechten Oberbauch

  • dunkler Urin und heller Stuhl

  • Gelbfärbung der Haut oder Augen (Ikterus)

  • Juckreiz

Die Symptome sind unspezifisch. Dauerhaft erhöhte ALT- oder AST-Werte können auf Hepatitis C hinweisen, sind aber nicht beweisend. Bei akutem Ikterus oder deutlicher Transaminasenerhöhung sind unter anderem andere Virushepatitiden, medikamentös oder toxisch bedingte Leberschäden, autoimmune Hepatitis und weitere Lebererkrankungen abzugrenzen.

Was sind Warnzeichen einer Hepatitis C?

Eine ausgeprägte Gelbsucht, zunehmende Benommenheit, Blutungsneigung, starkes Erbrechen, Aszites oder eine rasche klinische Verschlechterung müssen sofort abgeklärt werden. Ein fulminanter Verlauf der akuten Hepatitis C ist selten. Bei bekannter chronischer Infektion können diese Befunde auf eine fortgeschrittene oder dekompensierte Lebererkrankung hinweisen.

Akute und chronische Hepatitis C

HCV-RNA lässt sich bereits wenige Tage nach einer Ansteckung im Blut nachweisen. Die Bildung spezifischer Antikörper setzt meist verzögert ein: Anti-HCV wird typischerweise nach etwa sieben bis acht Wochen messbar, wobei die Serokonversion nach ungefähr zwei Wochen bis sechs Monaten erfolgt.

Bei Verdacht auf eine frische Infektion sollte deshalb auch bei negativem Anti-HCV-Antikörper-Befund eine HCV-RNA-Bestimmung erfolgen (siehe unten). Etwa 15 bis 45 % der Infizierten eliminieren das Virus innerhalb von sechs Monaten spontan. Bei etwa 55 bis 85 % entwickelt sich eine chronische Infektion. Rund 16 bis 20 % derjenigen mit chronischer Hepatitis C entwickeln nach 20 Jahren als Spätfolge eine Leberzirrhose mit zunehmendem Funktionsverlust des Organs.

Hepatitis-C-Infektionen bleiben häufig unentdeckt

Nach dem Global Hepatitis Report 2026 der WHO lebten 2024 weltweit schätzungsweise 47 Millionen Menschen mit einer HCV-Infektion. Das sind 0,6 % der Weltbevölkerung. Im selben Jahr kam es zu rund 0,9 Millionen Neuinfektionen und etwa 240.000 HCV-bedingten Todesfällen, überwiegend infolge von Leberzirrhose und hepatozellulärem Karzinom. Menschen mit injizierendem Drogenkonsum machten nach WHO-Schätzung etwa 44 % der Neuinfektionen aus.

Deutschland gehört im internationalen Vergleich zu den Ländern mit einer niedrigen Prävalenz aktiver HCV-Infektionen. Dennoch wurden dem Robert Koch-Institut 2025 insgesamt 8.085 HCV-Infektionen gemeldet. Besonders betroffen sind bestimmte Bevölkerungsgruppen, darunter Menschen mit injizierendem Drogenkonsum, Personen mit Migrationsgeschichte aus Hochprävalenzländern, Menschen in Haft oder Wohnungslosigkeit sowie Männer, die Sex mit Männern haben. Bei den Fällen, für die Angaben zum Übertragungsweg vorlagen, wurde im Jahr 2025 am häufigsten intravenöser Drogenkonsum genannt (62 %).

Auf europäischer Ebene besteht in der WHO-Region Östlicher Mittelmeerraum eine besonders hohe Krankheitslast. Dort lebten nach WHO-Schätzungen 2024 rund 12 Millionen Menschen mit chronischer Hepatitis C, das ist etwa ein Viertel aller weltweit chronisch mit HCV infizierten Menschen.

Die WHO und auch die Bundesregierung verfolgen das Ziel, Virushepatitiden bis 2030 als Public-Health-Problem zu eliminieren. Dafür müssen vermehrt unerkannte Infektionen diagnostiziert, bestätigte Virämien ohne unnötige Verzögerung behandelt und vulnerable Personen besser an die Versorgung angebunden werden.

Eine chronische Hepatitis wird konventionell durch eine länger als sechs Monate fortbestehende Infektion definiert. Für den Behandlungsbeginn ist ein formales Abwarten über sechs Monate jedoch nicht erforderlich. Sowohl die akute als auch die chronische replikative HCV-Infektion stellen grundsätzlich eine Therapieindikation dar.

Unbehandelt kann eine chronische Hepatitis C über Jahre zur Leberfibrose, Zirrhose und zum hepatozellulären Karzinom (hepatocellular carcinoma, HCC) führen. Alkoholkonsum, metabolische Begleiterkrankungen, Immunsuppression und eine HIV-HCV-Koinfektion können die Persistenz des Virus steigern und das Progressionsrisiko zur höhergradigen Leberfibrose und zum Leberzellkarzinom erhöhen.

Wie steckt man sich mit Hepatitis C an?

Das Virus wird vor allem übertragen durch:

  • gemeinsames Benutzen von Nadeln, Spritzen oder anderem Injektionszubehör

  • Kontakt mit infiziertem Blut, etwa bei Stich- oder Schnittverletzungen

  • unsterile Tätowier-, Piercing- oder medizinische Instrumente

  • gemeinsam benutzte oder verwechselte Rasierer, Zahnbürsten oder Nagelscheren mit möglicher Blutkontamination

  • Bluttransfusionen oder Blutprodukte aus Zeiten oder Regionen ohne ausreichende HCV-Testung

  • sexuelle Kontakte mit Blutkontakt, insbesondere bei verletzungsträchtigen Praktiken, HIV-Koinfektion oder gleichzeitig bestehenden sexuell übertragbaren Infektionen

  • Übertragung von einer virämischen Mutter auf das Kind rund um die Geburt

Eine Übertragung durch Umarmen, Händeschütteln, Husten, Niesen oder gemeinsam benutztes Geschirr ist nicht zu erwarten. Auch im Haushalt besteht ohne Blutkontakt kein relevantes Übertragungsrisiko. Stillen gilt bei intakten Brustwarzen nicht als relevanter Übertragungsweg.

Eine Infektion mit HCV durch Blut oder Blutprodukte ist in Deutschland derzeit extrem unwahrscheinlich. Das Risiko für transfusionsassoziierte HCV-Infektionen wird hierzulande auf weniger als 1:3 Millionen geschätzt.

Grundsätzlich besteht ein Übertragungsrisiko, solange HCV-RNA im Blut der Patientin oder des Patienten nachweisbar ist, also auch bei akuten HCV-Infektionen vor der Serokonversion.

Diagnostik bei Hepatitis C: Welche Blutwerte und Untersuchungen wichtig sind

Die Abklärung beginnt mit der Anamnese und der klinischen Untersuchung mit Oberbauchsonografie und der Bestimmung des Alpha-Fetoproteins (AFP) bei erhöhtem Risiko für ein hepatozelluläres Karzinom oder verdächtigem Leberherd.

Danach folgen die serologische Diagnostik und – bei reaktivem Anti-HCV – der direkte Virusnachweis. Bei bestätigter Virämie werden Lebererkrankung, Koinfektionen, Begleitmedikation und mögliche Kontraindikationen der Therapie beurteilt.

Hepatitis-B- und Hepatitis-C-Screening im Check-up

Gesetzlich Versicherte ab 35 Jahren haben im Rahmen der Gesundheitsuntersuchung einmalig Anspruch auf ein Screening auf Hepatitis B und Hepatitis C. Bei Hepatitis C wird zunächst nach Anti-HCV gesucht. Bei einem reaktiven Ergebnis folgt die Bestimmung der HCV-RNA zur Klärung, ob aktuell eine Infektion besteht.

Anamnese und klinische Untersuchung

Wichtig sind Fragen nach

  • Beginn und Art der Beschwerden,

  • aktuellen oder früheren Blutkontakten,

  • injizierendem oder intranasalem Drogenkonsum über Sniefröhrchen o. Ä.,

  • gemeinsam benutztem Zubehör für den Drogenkonsum,

  • Tätowierungen, Piercings, Ohrlochstechen und medizinischen Eingriffen,

  • Bluttransfusionen oder Blutprodukten,

  • Sexualpraktiken mit möglichem Blutkontakt,

  • HIV-Infektion, HIV-Präexpositionsprophylaxe (HIV-PrEP), Chemsex und sexuell übertragbaren Infektionen,

  • Haftaufenthalten,

  • Dialyse und Immunsuppression,

  • Schwangerschaft und Kinderwunsch,

  • früheren HCV-Therapien,

  • Medikamenten, Alkohol und Nahrungsergänzungsmitteln.

Die Risikoanamnese sollte offen und nicht stigmatisierend erfolgen. Bei der körperlichen Untersuchung ist unter anderem auf Ikterus, Hepato- oder Splenomegalie, Aszites, Ödeme, Hautveränderungen und Zeichen einer portalen Hypertonie zu achten.

Serologische und virologische Basisdiagnostik

Für die initiale Diagnostik werden spezifische Antikörper gegen HCV (Anti-HCV) mit einem Immunoassay bestimmt. Bei einem reaktiven Anti-HCV-Befund folgt eine HCV-RNA-Bestimmung, wenn möglich aus derselben bereits vorliegenden Blutprobe. Dadurch lassen sich eine zweite Blutentnahme und ein zusätzlicher Termin vermeiden. Zugleich wird das Risiko verringert, Betroffene im Diagnose- und Behandlungsprozess zu verlieren. Ein direkter Erregernachweis kann auch über die Bestimmung des Kern-Antigens (HCV-Core-Antigen) erfolgen.

Marker

Typische Bedeutung

Anti-HCV

Hinweis auf einen früheren oder aktuellen Kontakt mit HCV; unterscheidet nicht zwischen aktiver, spontan ausgeheilter und erfolgreich behandelter Infektion

HCV-RNA, qualitativ

direkter Nachweis einer aktuellen Virusreplikation; bei Verdacht auf eine sehr frische Infektion auch bei negativem Anti-HCV-Immunoassay erforderlich

HCV-RNA, quantitativ

Bestätigung und Quantifizierung der Virämie; das Ausmaß der Leberschädigung bildet die HCV-RNA-Konzentration aber nur unzuverlässig ab

HCV-Core-Antigen

alternativer direkter Nachweis einer aktiven Infektion; je nach Verfügbarkeit und diagnostischem Setting einsetzbar

HCV-Genotypisierung

bei unkomplizierter pangenotypischer Ersttherapie oft entbehrlich; ist bei Leberzirrhose, Vorbehandlung, Therapieversagen oder regimeabhänagiger Therapiedauer relevant

 

Ein positiver Anti-HCV-Befund bedeutet zunächst lediglich, dass ein Kontakt mit HCV stattgefunden haben kann. Er darf vor dem direkten Virusnachweis nicht als gesicherte aktive Hepatitis C kommuniziert werden.

Ein Befund Anti-HCV-positiv/HCV-RNA-negativ spricht in der Regel für eine zurückliegende spontan ausgeheilte oder erfolgreich behandelte Infektion, seltener liegt ein falsch-positiver Antikörpertest vor. Bei möglicher frischer Exposition, fortbestehendem Risiko, Immunsuppression oder Dialyse kann eine Verlaufskontrolle erforderlich sein. Anti-HCV bleibt nach dem Ausheilen häufig positiv und eignet sich nicht zur Diagnose einer erneuten Infektion.

Basislabor, weitere Untersuchungen und Differenzialdiagnosen

Zur Beurteilung von Lebererkrankung und Therapievoraussetzungen gehört neben der klinischen Untersuchung unter anderem die labordiagnostische Bestimmung der folgenden Parameter:

  • Alanin-Aminotransferase und Aspartat-Aminotransferase (ALT bzw. AST)

  • Bilirubin

  • Gamma-Glutamyltransferase (γ-GT) und Alkalische Phosphatase (AP, ALP)

  • Serumalbumin

  • Blutbild einschließlich Thrombozyten

  • INR (International Normalized Ratio) bzw. Blutgerinnungswerte

  • Kreatininwert und die geschätzte glomeruläre Filtrationsrate (eGFR)

  • quantitative HCV-RNA

  • vollständige HBV-Serologie mit HBsAg, Anti-HBc und Anti-HBs

  • HIV-Test bei riskantem Sexualverhalten

  • gegebenenfalls HAV-Immunstatus

  • Schwangerschaftstest, sofern relevant

Der Fibrosegrad der Leber sollte nichtinvasiv beurteilt werden, etwa mittels Fibrosis-4-Index (FIB-4-Score) oder dem Aspartat-Aminotransferase-to-Platelet-Ratio-Index (APRI-Score) sowie mittels transienter Elastografie. Bei Verdacht auf fortgeschrittene Fibrose oder Zirrhose sind Sonografie sowie die Abklärung einer portalen Hypertension und einer möglichen Dekompensation erforderlich. Eine Leberbiopsie ist nur in ausgewählten Fällen notwendig.

Typische Differenzialdiagnosen sind:

Jenseits der Leber

Eine HCV-Infektion kann neben der Leber weitere Organe betreffen. Zu den klinisch relevanten Assoziationen bei Hepatitis C gehören:

  • gemischte Kryoglobulinämie und kryoglobulinämische Vaskulitis

  • membranoproliferative Glomerulonephritis

  • Proteinurie oder Hämaturie unklarer Ursache

  • Lymphome

  • Porphyria cutanea tarda

  • Lichen planus

  • Arthralgien und periphere Neuropathien

  • Sjögren-ähnliche oder andere autoimmune Phänomene

Diese Befunde beweisen keine HCV-Infektion, sollten aber Anlass für eine entsprechende niedrigschwellige virologische Diagnostik sein. Bei schwerer Organbeteiligung ist eine interdisziplinäre Behandlung erforderlich. Die HCV-Elimination kann die Aktivität extrahepatischer Manifestationen günstig beeinflussen.

Screening und Befundmitteilung in der Praxis

Eine HCV-Testung ist besonders wichtig bei ungeklärten Leberwerterhöhungen, aktuellem oder früherem injizierendem Drogenkonsum, HIV-Infektion, Dialyse, Haftanamnese, möglicher beruflicher Exposition, Tätowierungen oder Piercings unter unklaren Hygienebedingungen, Bluttransfusionen aus früheren Zeiten oder in Regionen mit unzureichender Testung sowie bei entsprechenden extrahepatischen Manifestationen.

Bei einem reaktiven Anti-HCV-Befund sollte die Ärztin oder der Arzt

  • den Befund als Hinweis auf einen früheren oder aktuellen HCV-Kontakt erklären,

  • einen Test auf HCV-RNA veranlassen,

  • bei positivem Ergebnis aus der HCV-RNA-Testung das Fibrosestadium und die Leberfunktion beurteilen,

  • HBV- und HIV-Status sowie gegebenenfalls HAV-Immunität klären,

  • sämtliche Medikamente, freiverkäufliche Präparate, Heilpflanzen, Nahrungsergänzungsmittel und Drogen erfassen,

  • die Patientin oder den Patienten verständlich über Übertragungswege und Heilungschancen informieren,

  • die antivirale Therapie beziehungsweise fachärztliche Mitbeurteilung ohne unnötige Verzögerung organisieren,

  • den Termin zur Klärung des anhaltenden Therapieansprechens (Sustained Virological Response frühestens zwölf Wochen nach Therapieende, SVR12) bereits zu Beginn der Behandlung vereinbaren.

Bei einer HCV-Infektion sollte der Impfstatus gegen Hepatitis A und Hepatitis B überprüft werden. Fehlt eine Immunität, empfiehlt sich eine Impfung gemäß den STIKO-Empfehlungen, da zusätzliche Virushepatitiden die Leber belasten und den Krankheitsverlauf verkomplizieren können.

Namentliche Meldepflicht bei Hepatitis C

Ärztinnen und Ärzte müssen nach § 6 Infektionsschutzgesetz (IfSG) den Verdacht, die Erkrankung und den Tod infolge einer akuten Virushepatitis namentlich melden. Für Labore besteht nach § 7 IfSG eine namentliche Meldepflicht für den direkten oder indirekten Nachweis des Hepatitis-C-Virus, soweit der Nachweis auf eine aktive akute oder chronische Infektion hinweist. Der Anti-HCV-Nachweis bei negativer HCV-RNA beziehungsweise negativem HCV-Core-Antigen ist dem Robert Koch-Institut zufolge nicht als aktive Infektion anzusehen und nicht zu melden.

Therapie der Hepatitis C: Medikamente, Heilung, Nachsorge

Alle Patientinnen und Patienten mit einer replikativen akuten oder chronischen HCV-Infektion (HCV-RNA ist nachweisbar) sollen grundsätzlich antiviral behandelt werden. Erhöhte Transaminasenwerte oder der Nachweis einer Fibrose sind keine notwendige Voraussetzung für den Therapiestart. Die antivirale Medikation verhindert die Krankheitsprogression und weitere Übertragungen und senkt das Risiko für extrahepatische Manifestationen.

Therapie bei akuter Hepatitis C

Eine nachgewiesene replikative HCV-Infektion sollte nach aktuellen internationalen Empfehlungen ohne routinemäßiges Abwarten auf eine spontane Clearance behandelt werden. Auch das deutsche Therapie-Addendum von 2020 wertet die akute replikative Infektion grundsätzlich als Therapieindikation, lässt in ausgewählten Situationen jedoch ein kurzfristiges Abwarten zu. Da die deutsche S3-Leitlinie und das Addendum abgelaufen sind, ist das konkrete Vorgehen an aktuellen Empfehlungen und Fachinformationen auszurichten.

Bei akuter Hepatitis C sind zusätzlich zu beachten:

  • Verlauf von ALT, Bilirubin und Leberfunktion

  • Ausschluss anderer akuter Hepatitiden und toxischer Ursachen

  • Beratung zur Vermeidung weiterer Blutkontakte

  • Verzicht auf Alkohol

  • Prüfung potenziell hepatotoxischer Medikamente und Supplemente

  • rasche Therapieplanung, insbesondere bei erhöhtem Transmissionsrisiko

Therapie bei chronischer Hepatitis C

Standard ist eine orale Kombination direkt wirkender antiviraler Medikamente (direct-acting antivirals, DAA). Die DAA hemmen unterschiedliche virale Zielstrukturen:

  • NS3-Protease-Inhibitoren

  • NS5A-Inhibitoren

  • NS5B-Inhibitoren (nukleotidische/nukleosidische Polymerase-Inhibitoren)

Häufig eingesetzte pangenotypische Kombinationen sind Glecaprevir/Pibrentasvir(GPR/PBR), Velpatasvir/Sofosbuvir (VEL/SOF) und Ledipasvir/Sofosbuvir (LDV/SOF). Abhängig vom Fibrose- bzw. Zirrhosegrad der Leber, Vorbehandlung, Nierenfunktion, HCV-Genotyp, Komedikation und weiteren Faktoren kommen andere Regime oder Therapien infrage, unter anderem mit dem Nukleotidanalogon Ribavirin. Eine generelle virale Resistenzanalyse vor einer Ersttherapie soll nicht erfolgen.

Die Behandlungsdauer beträgt bei unkompliziertem Verlauf in der Regel acht oder zwölf Wochen. Wegen der laufenden Neuzulassungen der DAA ändern sich derzeit die Empfehlungen zur Therapie der Hepatitis C rasch.

uVor der Verordnung müssen die jeweils aktuellen Fachinformationen und mögliche Arzneimittelinteraktionen geprüft werden. Bei dekompensierter Zirrhose dürfen proteaseinhibitorhaltige Regime, darunter Kombinationen mit Glecaprevir (GPR) oder Voxilaprevir (VOX), nicht eingesetzt werden. Die betroffenen Patientinnen und Patienten gehören in ein erfahrenes hepatologisches bzw. transplantationsmedizinisches Zentrum.

Vor Beginn der DAA-Therapie sollte Folgendes dokumentiert sein:

  • aktive HCV-Infektion und Ausgangsviruslast

  • Fibrose- und Zirrhosestatus

  • Leber- und Nierenfunktion

  • frühere HCV-Therapien

  • Schwangerschaft oder Kinderwunsch, sofern relevant

  • vollständige Begleitmedikation einschließlich freiverkäuflicher Präparate und Supplemente

  • Ergebnis der Interaktionsprüfung

  • geplanter Einnahmemodus, Therapiedauer und Termin der Erfolgskontrolle (Sustained Virological Response nach mindestens zwölf Wochen antiviraler Therapie, SVR12)

Eine Kontrolluntersuchung 48 Wochen nach Therapieende und im weiteren Verlauf kann sinnvoll sein, um späte Rückfälle und Neuinfektionen bei Patientinnen und Patienten mit hohem HCV-Infektionsrisiko zu erkennen.

Nebenwirkungen der Therapie, Ernährung, Alkohol und Alltag

Die antivirale Therapie mit DAA ist für die meisten Patientinnen und Patienten im Alltag wenig belastend. Häufig berichtet werden Müdigkeit, Kopfschmerzen und gastrointestinale Beschwerden. Behandelt werden sie symptomatisch unter der Beachtung eventueller Medikamenteninteraktionen. Schwere Nebenwirkungen sind selten, hängen aber vom jeweiligen Regime und den Begleiterkrankungen ab.

Eine spezielle Diät ist meist nicht erforderlich. Empfehlenswert sind eine ausgewogene Kost und die Behandlung metabolischer Risikofaktoren. Alkohol sollte insbesondere bei Fibrose oder Zirrhose vollständig gemieden werden. Sport ist bei klinischer Stabilität grundsätzlich möglich. Frei verkäufliche Medikamente (sogenannte Over-the-counter-Arzneimittel, OTC), pflanzliche Präparate und Nahrungsergänzungsmittel sollten wegen möglicher Hepatotoxizität oder Interaktionen mit den DAA vorab geprüft werden.

Schwangerschaft und Kinderwunsch

Bei Kinderwunsch sollte eine bekannte Hepatitis-C-Virus-Infektion möglichst vor Eintritt der Schwangerschaft behandelt werden. Die Evidenz- und Zulassungslage für DAA während der Schwangerschaft ist begrenzt; über eine Behandlung muss individuell und anhand der aktuellen Fachinformation entschieden werden. Ribavirin ist teratogen und erfordert die in der Fachinformation beschriebenen strengen Maßnahmen zur Schwangerschaftsverhütung.

Eine Hepatitis C allein ist in der Regel kein Grund, auf das Stillen zu verzichten. Bei blutenden oder verletzten Brustwarzen sollte vorübergehend nicht gestillt und ärztlicher Rat eingeholt werden. Kinder HCV-RNA-positiver Mütter benötigen eine altersgerechte Nachtestung nach den geltenden Empfehlungen.

Gibt es eine HCV-Impfung oder eine Postexpositionsprophylaxe?

Eine wirksame Impfung gegen Hepatitis C steht nicht zur Verfügung. Auch eine spontan oder unter Therapie ausgeheilte Infektion hinterlässt keine Immunität. Eine erneute Infektion ist daher möglich.

Nach einer beruflichen Exposition gegenüber möglicherweise HCV-haltigem Material, etwa durch eine Nadelstichverletzung mit einer HCV-kontaminierten Kanüle, sollte die Verletzung unverzüglich adäquat versorgt und ärztlich bzw. arbeitsmedizinisch beurteilt werden. Eine medikamentöse Postexpositionsprophylaxe wird derzeit nicht empfohlen.

Unmittelbar nach der Exposition sollten Anti-HCV-Titer und Alanin-Aminotransferase (ALT) als Ausgangswerte bestimmt und zur Verlaufskontrolle etwa zwei Wochen nach Exposition erstmals ein HCV-Nukleinsäuretest durchgeführt werden. Ist das Ergebnis negativ, empfiehlt sich eine erneute Testung nach sechs Wochen. Wegen der möglichen Schwankungen der Inkubationszeit sollte zusätzlich bis 26 Wochen nach dem Kontakt ein Anti-HCV-Test erfolgen.

Nachsorge und Verlaufskontrollen bei Hepatitis C

Der virologische Therapieerfolg wird durch eine HCV-RNA-Bestimmung mindestens zwölf Wochen nach Therapieende beurteilt. Ist die HCV-RNA nicht nachweisbar, liegt eine SVR12 (Sustained Virological Response zwölf Wochen nach Ende der antiviralen Therapie oder später) vor. Die HCV-Infektion gilt virologisch als geheilt.

Nach erfolgreicher Behandlung richtet sich die weitere Betreuung nach Fibrosestatus und fortbestehenden Risiken:

  • Bei fehlender fortgeschrittener Fibrose kann die leberspezifische Nachsorge individuell reduziert werden.

  • Bei Zirrhose bleibt die regelmäßige Surveillance bezüglich eines hepatozellulären Karzinoms (hepatocellular carcinoma, HCC), üblicherweise mit halbjährlicher Sonografie, erforderlich.

  • Bei fortgeschrittener Fibrose ohne gesicherte Zirrhose ist die Leberzellkrebs-Surveillance risikoadaptiert und leitlinienbezogen festzulegen.

  • Bei erhöhten Transaminasenwerten trotz SVR (Sustained Virological Response) sind andere Lebererkrankungen wie metabolische Dysfunktion-assoziierte steatotische Lebererkrankung (metabolic dysfunction-associated steatohepatitis, MASH), Alkoholschaden, Medikamententoxizität, Hepatitis B oder Autoimmunhepatitis abzuklären.

  • Bei fortbestehendem Expositionsrisiko erfolgt die Kontrolle auf eine erneute Infektion mittels HCV-RNA- Nachweis, nicht mit dem Antikörpertest auf Anti-HCV.

Ein Recall-System für die SVR12-Kontrolltermin und gegebenenfalls die Leberzellkrebst-Surveillance beugt Versorgungslücken vor.

Häufige Fragen zur Hepatitis C (FAQ): Was für Patientinnen und Patienten wichtig ist

Kann Hepatitis C vollständig geheilt werden?

Ja. Moderne antivirale Medikamente (direct-acting antivirals, DAA) können mehr als 95 % der behandelten Infektionen heilen. Als virologisch geheilt gilt, wer zwölf Wochen nach Therapieende keine nachweisbare HCV-RNA mehr im Blut hat. Eine erneute Infektion ist möglich.

Was ist der Unterschied zwischen akuter und chronischer Hepatitis C?

Die akute Infektion umfasst die erste Phase nach der Ansteckung. Ein Teil der Infizierten eliminiert das Virus spontan. Bleibt das Hepatitis-C-Virus längerfristig nachweisbar, liegt eine chronische Infektion vor. Für den Therapiebeginn muss heute nicht routinemäßig sechs Monate abgewartet werden.

Was bedeutet ein positiver Hepatitis-C-Antikörpertest?

Ein positiver Anti-HCV-Test zeigt einen früheren oder aktuellen Kontakt mit dem Hepatitis-C-Virus an. Ob eine aktive Infektion besteht, klärt erst der Nachweis von HCV-RNA oder HCV-Core-Antigen.

Was bedeutet Anti-HCV positiv und HCV-RNA negativ?

Ein positiver Anti-HCV-Test zeigt, dass irgendwann ein Kontakt mit dem Hepatitis-C-Virus stattgefunden hat. Die Antikörper, die mit diesem Verfahren nachgewiesen werden, können auch nach einer ausgeheilten oder erfolgreich behandelten Infektion noch lange nachweisbar bleiben. Eine negative HCV-RNA spricht dafür, dass aktuell keine Viren im Blut nachweisbar sind und somit in der Regel keine aktive HCV-Infektion vorliegt. Bei einer sehr frischen möglichen Ansteckung, einer Immunschwäche oder anhaltendem Infektionsrisiko kann die HCV-RNA-Kontrolle jedoch wiederholt werden. Auch wenn sich Antikörper gegen HCV im Blut befinden, besteht keine Immunität gegenüber HCV. Es kann also zur erneuten Ansteckung kommen.

Was bedeuten die Begriffe HCV-RNA, Viruslast und Genotyp?

HCV-RNA ist die Erbsubstanz des Virus, ihr Nachweis belegt eine aktuelle Virusvermehrung. Die sogenannte Viruslast gibt die RNA-Konzentration im Blut an, lässt aber keine Aussage darüber zu, ob oder wie stark die Leber geschädigt ist. Mit dem Begriff Genotyp bezeichnet man die genetische Variante des Virus. Bei der sogenannten pangenotypischen Ersttherapie ist es in der Regel nicht erforderlich, den Genotyp zu bestimmen.

Können erhöhte Leberwerte auf Hepatitis C hinweisen?

Ja. Erhöhte ALT- oder AST-Werte (die Konzentration von Alanin-Aminotransferase bzw. Aspartat-Aminotransferase im Blutserum) können Anlass für eine HCV-Testung sein. Normale Transaminasenwerte schließen eine aktive HCV-Infektion jedoch nicht aus.

Welche Ärztin oder welcher Arzt behandelt Hepatitis C?

Die erste Abklärung kann in der Hausarztpraxis erfolgen. Die Therapie wird je nach Qualifikation und abhängig vom Befund hausärztlich, gastroenterologisch, hepatologisch oder infektiologisch organisiert. Bei Leberzirrhose, Koinfektionen, Schwangerschaft, komplexen Interaktionen oder früherem Therapieversagen ist eine spezialisierte Mitbehandlung angezeigt.

Wie belastend ist die Hepatitis-C-Therapie?

Die Behandlung bei Hepatitis C besteht meist aus Tabletten über acht oder zwölf Wochen. In der Regel wird sie gut vertragen. Mögliche Beschwerden sind Müdigkeit, Kopfschmerzen oder gastrointestinale Symptome. Wichtig sind die regelmäßige Einnahme der Medikamente und die Prüfung von Arzneimittelinteraktionen.

Kann ich mich nach erfolgreicher Behandlung erneut infizieren?

Ja. Eine ausgeheilte HCV-Infektion schützt nicht vor einer erneuten Infektion mit dem Erreger. Sterile Injektionsutensilien, Harm-Reduction-Angebote und die Vermeidung von Blutkontakten senken das Risiko. Harm-Reduction-Angebote sind niedrigschwellige Maßnahmen wie sterile Spritzen, Drogenkonsumräume und Substitutionsbehandlungen, die gesundheitliche Schäden und Infektionsrisiken beim Drogenkonsum verringern sollen.

Wie groß ist das Ansteckungsrisiko bei aktiver Hepatitis C in Familie und Haushalt?

Ohne Blutkontakt ist das Risiko für eine Übertragung gering. Rasierer, Zahnbürsten, Nagelscheren und andere möglicherweise blutverunreinigte Gegenstände sollten nicht geteilt werden. Normale soziale Kontakte sind in der Regel unproblematisch.

Muss sich die Partnerin oder der Partner testen lassen?

Eine einmalige Testung ist sinnvoll, wenn eine relevante Exposition nicht sicher ausgeschlossen werden kann. Bei fortbestehendem Risiko oder Sexualpraktiken mit möglichem Blutkontakt können wiederholte Kontrollen erforderlich sein.

Darf ich während der Therapie Alkohol trinken oder Sport machen?

Alkohol sollte insbesondere bei Leberfibrose oder -zirrhose vermieden werden. Sport ist bei stabilem Gesundheitszustand grundsätzlich möglich. Individuelle Einschränkungen richten sich nach Leberfunktion, Begleiterkrankungen und Beschwerden.

Warum gibt es keine Impfung gegen Hepatitis C?

Das Hepatitis-C-Virus weist eine hohe genetische Variabilität auf, und eine natürliche Infektion erzeugt keine zuverlässig schützende Immunität. Diese Eigenschaften erschweren die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs gegen Hepatitis C.

Welche Befunde sollte ich zur ersten Hepatitis-C-Sprechstunde mitbringen?

Hilfreich sind Anti-HCV- und HCV-RNA-Befunde, aktuelle Leber- und Nierenwerte, Blutbild und Gerinnungswerte, Berichte über Ultraschalluntersuchungen oder Elastografie-Befunde, Angaben zu früheren HCV-Therapien und eine vollständige Liste aller Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel.

Wie kann ich andere schützen, solange die Infektion noch aktiv ist?

Nadeln, Spritzen und sonstiges Konsumzubehör dürfen nicht geteilt werden, ebensowenig Sniefröhrchen für den nasalen Drogenkonsum. Blutende Wunden sollten abgedeckt und möglicherweise blutverunreinigte Gegenstände wie Zahnbürsten, Rasierer oder Nagelscheren nicht gemeinsam benutzt oder verwechselt werden. Bei Sexualpraktiken mit Blutkontakt sind schützende Barrieremaßnahmen, also Kondome oder ähnliches, sinnvoll. Eine Isolation im Alltag ist nicht erforderlich.

Leitlinien und Gesetze

Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) – Addendum 2020 (abgelaufen!): Therapie der Hepatitis C

S3-Leitlinie Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Hepatitis-C-Virus(HCV)-Infektionpie (in Überarbeitung!)

WHO. Consolidated guidance on hepatitis B and C prevention, testing, treatment, service delivery and monitoring, 2024.

Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz – IfSG) § 6 Meldepflichtige Krankheiten

Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz – IfSG) § 7 Meldepflichtige Nachweise von Krankheitserregern

Quellen

European Association for the Study of the Liver (EASL) – Recommendations on treatment of hepatitis C: Final update of the series.

European Medicines Agency (EMA). Medicines and product information.

Centers for Disease Control and Prevention (CDC): Hepatitis C Resources for Health Care Professionals.

RKI-Ratgeber: Hepatitis C

WHO. Global hepatitis report 2026.

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