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LT4-Substitution Autoimmunthyreoiditis patientenorientiert behandeln

Autor: Elke Engels

In der Schilddrüse eines Hashimotopatienten hat sich ein Keimzentrum (rechts) gebildet. Die dort produzierten Lymphozyten greifen das körpereigene Gewebe an. In der Schilddrüse eines Hashimotopatienten hat sich ein Keimzentrum (rechts) gebildet. Die dort produzierten Lymphozyten greifen das körpereigene Gewebe an. © Science Photo Library/Walker, Dr. E.

Die Autoimmunthyreoiditis ist weit verbreitet, doch sind einige ätiologische und therapeutische Fragen nach wie vor ungeklärt. In jedem Fall sollte die Behandlung stark an der individuellen Situation des Patienten ausgerichtet werden.

Häufigste Ursache einer Schilddrüsenunterfunktion ist die chronische Autoimmunthyreoiditis (AIT). Deren Prävalenz liegt einer epidemiologischen Studie zufolge beispielsweise in Mecklenburg-Vorpommern bei 1 %, berichten Dr. Viktoria Köhler und Professor Dr. Jörg Bojunga vom Uniklinikum Frankfurt am Main. Frauen seien deutlich häufiger betroffen. Als Auslöser einer AIT kommen verschiedene Faktoren in Betracht, darunter genetische Prädisposition, epigenetische Mechanismen und Umwelteinflüsse.

Kontrovers diskutiert wird immer wieder ein kausaler Zusammenhang zwischen Jod und AIT, insbesondere da in vielen Ländern die Jodierung von Speisesalz als wichtige Präven­tionsmaßnahme propagiert wird. …

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