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Nierenzellkarzinom Bessere Prädiktion in Reichweite

ASCO-GU 2022 Autor: Friederike Klein

Die beim RCC häufig auftretenden PBRM1-Mutationen scheinen u.a. auch für die Effektivität von mTOR-Inhibitoren und Immuntherapien relevant zu sein. Die beim RCC häufig auftretenden PBRM1-Mutationen scheinen u.a. auch für die Effektivität von mTOR-Inhibitoren und Immuntherapien relevant zu sein. © iStock/Henadzi Pechan

Klinische Faktoren sind noch immer ausschlaggebend für die Therapiewahl beim Nierenzellkarzinom. Doch mittels Next Generation Sequencing gewonnene Daten könnten zu einer biomarkergeleiteten Strategie führen.

Gensignaturen und Informationen zum Tumor-Microenvironment werden einen entscheidenden Schritt für die Prädiktion des Ansprechens und damit die biomarkergestützte, personalisierte Therapieentscheidung bei Patienten mit Nierenzellkarzinom (RCC) bringen, glaubt Prof. Dr. Jaime­ R. ­Merchan vom Sylvester Comprehensive Cancer Center in Miami. Einzelne mit dem Next Generation Sequencing (NGS) entdeckte Alterationen beim RCC haben jedoch bislang kaum Ansatzpunkte für eine gezielte Therapie geboten.

In der COMPARZ-Studie verwendeten Forscher NGS-Ergebnisse, um das bislang klinisch charakterisierte Risiko bei fortgeschrittenem RCC zu verfeinern.1 Hierbei floss der Mutationstatus der Gene BAP1,…

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