Gefahr durch Luftverschmutzung für den Einzelnen wird überschätzt

Autor: Michael Brendler

Eine hohe Feinstaubbelastung steigert die Asthmaprävalenz. Mehr als ein Umzug aufsLand bringt es jedoch, die Schadstoffe in der Wohnung zu reduzieren. © fotolia/elcovalana

Luftschadstoffe empfinden viele Menschen als große Gesundheitsgefahr. Zumindest was die Krankheiten der Atemwege angeht, liegen sie mit dieser Einschätzung nicht immer richtig.

Wenn es um Lungenkrankheiten geht, wird gerne der Faktor Umwelt ins Feld geführt. Im Gegensatz zu der in weiten Teilen der Gesellschaft verbreiteten Ansicht sind die Auswirkungen von Feinstaub oder Stickoxiden auf das individuelle Asthma- und COPD-Risiko aber überschaubar.

Auch im Hinblick auf die Therapie, schreibt Privatdozent Dr. Hanns Moshammer vom Institut für Umwelthygiene der Universität Wien, spiele der Faktor Luftverschmutzung eher eine geringe Rolle: Schließlich wirken die gängigen Medikamente für obstruktive Lungenleiden in der Regel unabhängig von der zugrunde liegenden Ursache der Probleme.

Dennoch lohne sich für den Arzt die Beschäftigung mit dem Thema. Die geringen...

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