Gicht: NSAR, Colchizin oder Harnsäuresenker wählen?

Autor: Manuela Arand, Foto: thinkstock

Akute Gichtanfälle ließen sich mit klassischen NSAR oder einem Coxib recht gut in den Griff bekommen, gäbe es nicht öfter mal Kontraindikationen. Dann muss es eben doch Colchizin sein – aber bitte nicht in Maximaldosis! – oder ein Steroid. Ist die akute Attacke überstanden, stellt sich die Frage nach dem Langzeitmanagement.

Obwohl Gicht die häufigste arthritische Erkrankung ist, gab es lange Zeit wenig gute Daten, wie man die akuten Schübe behandeln sollte. Sogar die europäische Fachgesellschaft EULAR1 muss sich daher mehr auf Empirie und Konsens als auf Evidenz stützen, erklärte Dr. Rieke Alten, Chefärztin der Inneren Medizin II an der Berliner Schlossparkklinik.


NSAR erscheinen als erste Wahl, weil sie gut wirksam und einfach zu handhaben sind. Allerdings handelt es sich bei den Patienten häufig um betagte Menschen mit vielen Begleiterkrankungen, was die Einsetzbarkeit von NSAR limitieren kann. „Patienten ohne Komorbiditäten muss man mit der Lupe suchen“, so Dr. Alten.


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