Mammakarzinom: Bei hohem Rückfallrisiko ovarielle Suppression erwägen

Autor: Birgit-Kristin Pohlmann

Gerade bei jungen, prämenopausalen Frauen mit geringem Rückfallrisiko sieht die Datenlage sehr gut aus. © fotolia/offstocker

Welche prämenopausalen Brustkrebs-Patientinnen unter adjuvanter endokriner Therapie von einer zusätzlichen ovariellen Suppression profitieren, war bisher unklar. Die AGO Mamma hat nun in ihren neuen Empfehlungen die aktuelle Datenlage berücksichtigt.

Für die adjuvante ­endokrine Therapie spielen der Hormon­rezeptor(HR)- und der HER2-Status die entscheidende Rolle, betonte Professor Dr. Christian Jackisch, Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des Klinikums Offenbach. Er erinnerte daran, dass die Auswirkungen eines negativen Progesteronrezeptors nicht vernachlässigt werden dürfen: „Ein negativer Progesteronrezeptor ist prognostisch extrem ungünstig“, so Prof. Jackisch.

Die aktuellen Daten der gemeinsamen Auswertung der SOFT- und TEXT-Studie, die auf dem letzten San-Antonio-Breast-Cancer-Symposium vorgestellt wurden, bestätigen der endokrinen Therapie extrem gute Langzeitdaten bei prämenopausalen Patientinnen mit niedrigem...

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