Nahrungsergänzungsmittel: Höchstmengenvorschläge sollen die Bevölkerung schützen

Autor: Dr. Anna-Lena Krause

Allein über die Nahrung nimmt man ausreichend Mikronährstoffe auf - dafür benötigt man keine Ergänzungsmittel. © fotolia/Richard Villalon

Auf EU-Ebene gibt es bislang keine Einigkeit darüber, welche Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen maximal in Nahrungsergänzungsmitteln enthalten sein dürfen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat die Sache jetzt selbst in die Hand genommen und seine Vorschläge zu Höchstmengen aktualisiert.

Jeder Dritte nimmt hierzulande regelmäßig mindestens ein Nahrungsergänzungsmittel ein, darunter viele, die ohnehin einen gesunden Lebensstil führen und sich ausgewogen ernähren, schreiben Dr. Anke Weißenborn­ und ihre Kollegen vom Bundesinstitut für Risikobewertung in Berlin. Allein in Deutschland wird mit den Präparaten pro Jahr rund eine Milliarde Euro Umsatz gemacht. Doch der Zusatz von Vitaminen und Mineralstoffen hat nicht immer den von Herstellern versprochenen positiven Effekt auf Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit.

Im Jahr 2002 beschloss das Europäische Parlament, Höchstmengen für Nahrungsergänzungsmittel festzulegen, aber auf EU-Ebene ist dies bis heute nicht...

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