Medizinische Versorgung Verbesserte Nachsorge für Nierentransplantierte

Autor: Nierenarzt/Nierenärztin

Forschungsprojekt GeGe4Nephro untersucht geschlechtsspezifische Risiken nach Nierentransplantation zur Verbesserung der medizinischen Versorgung. Forschungsprojekt GeGe4Nephro untersucht geschlechtsspezifische Risiken nach Nierentransplantation zur Verbesserung der medizinischen Versorgung. © NanSan – stock.adobe.com

Nach einer Nierentransplantation (NTX) bestehen für die Patientinnen und Patienten geschlechtsspezifische Risiken z.B. für Krebserkrankungen. Das Forschungsprojekt GeGe4Nephro unter Federführung des Hasso-Plattner-Instituts für Digital Engineering (HPI), an dem auch Forschende der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) beteiligt sind, widmet sich laut Pressemeldung der JLU vom 4.11.2025 diesen Unterschieden, um die medizinische Versorgung Transplantierter zu verbessern.

Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt fördert das Vorhaben im Rahmen der Förderrichtlinie „Interaktive Technologien für eine geschlechtsspezifische Gesundheit“ (GeGe). 

Geschlechtsspezifische Risiken

„Nierentransplantierte haben ein erhöhtes Krebsrisiko gegenüber der Normalbevölkerung“, sagt Dr. Antje Richter vom Institut für Genetik der JLU. 

Geschlechtsspezifische Unterschiede in Diagnose, Therapie und Nachsorge werden jedoch bislang noch zu wenig berücksichtigt.“ So haben Frauen beispielsweise eine bis zu 20% geringere Chance, auf die Warteliste für eine Spenderniere zu gelangen, trotz vergleichbarer oder besserer Prognose nach einer Transplantation als bei…

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.