18 Regeln zum Mittelmeerfieber

Autor: Dr. Dorothea Ranft, Foto: fotolia

Das familiäre Mittelmeerfieber (FMF) ist zwar die häufigste monogenetische Autoimmunerkrankung. Aber sie wird oft viel zu spät erkannt und falsch behandelt. Deshalb hat die europäi­sche Fachgesellschaft für Rheumatologie (EULAR*) 18 Empfehlungen für die Praxis erarbeitet.

1. FMF-Diagnose und Primärtherapie sollten durch einen Arzt erfolgen, der sich mit dieser Erkrankung auskennt, lautet die erste Empfehlung. Die Weiterbehandlung ist Sache des Hausarztes, schreibt Professor Dr. Seza Ozen, Hacettepe Universität, Ankara, federführend für die EULAR-Autoren.

2. Therapieziel ist die komplette Krankheitskontrolle, Schübe sollen verhindert und die amyoloidoseträchtige chronische Entzündung minimiert werden.

3. Als besonders potentes Mittel zur Schub- und Amyloidose-Prävention hat sich Colchicin erwiesen. Die Therapie startet, sobald die Diagnose steht (einschleichend dosieren).

4. Zur Verbesserung der Verträglichkeit (Bauchschmerz, Diarrhö) kann die Tagesdosis auf...

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