3 Blutungen vs. 10 Embolien

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Viele Argumente sprechen für eine verlängerte Antikoagulation nach einer venösen Thromboembolie. Viele Argumente sprechen für eine verlängerte Antikoagulation nach einer venösen Thromboembolie. © fotolia/Naeblys

Dass Patienten mit venöser Thromboembolie einer Rezidivprophylaxe bedürfen, steht außer Frage. Strittig ist allerdings, wer von ihnen die Antikoagulation nach wenigen Monaten beenden darf und wer einen verlängerten, eventuell sogar lebenslangen Schutz braucht.

Das Problem: Innerhalb von zehn Jahren nach Absetzen der Gerinnungshemmer erleiden etwa 40–50 % der Patienten mit venöser Thromboembolie (VTE) einen Rückfall. Personen mit unprovozierter VTE sind noch stärker gefährdet, von ihnen bekommt jeder Fünfte bereits innerhalb von zwei Jahren ein Rezidiv. Ein durchaus relevantes Risiko, betonte Professor Dr. Rupert Bauersachs vom Gefäßzentrum am Klinikum Darmstadt.

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